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Die online-Enzyklopädie der Schule von Ahl al-Bayt (a); In Verbindung mit der Ahl al-Bait Weltversammlung.
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Artikel des Tages

Ğaʿfar b. Muḥammad (arabisch: جعفر بن محمد), bekannt als Imam Ğaʿfar aṣ-Ṣādiq (a.) (Lebenszeit: 83 – 148 n.H./702–765 n.Ch.), ist der sechste Imam der Zwölfer-Schiiten (Imāmīya) und der fünfte Imam der Ismāʿīlīya. Sein Imāmat dauerte 34 Jahre (114 – 148 n.H.) an und fiel mit dem Kalifat der letzten fünf umayyadischen Kalifen, darunter Hišām ʿAbdulmalik, und den ersten zwei abbasidischen Kalifen, Saffāḥ und Manṣūr Dawānīqī zusammen. Imam aṣ-Šādiq (a.) konnte im Verhältnis zu den anderen schiitischen Imamen, aufgrund einer schwachen umayyadischen Herrschaft in dieser Zeit, weitgreifendere wissenschaftliche Aktivitäten durchführen. Die Anzahl seiner Schüler und Überlieferer wird auf 4000 geschätzt. Demzufolge wurde der größte Teil der Überlieferungen der Ahl al-Bait (a.) durch Imam aṣ-Šādiq (a.) weitergegeben. Das ist der Grund, warum die schiitische Imāmīya Konfession (Zwölfer-Schiiten) auch als die jaʿfaritische Konfession bekannt ist. Imam aṣ-Šādiq (a.) hat ebenso innerhalb der sunnitischen Rechtsschulen eine äußerst hohe Stellung. Abū Ḥanīfa und Mālik b. Anas überlieferten Ḥadīṯe von ihm, wobei der erste der beiden, ihn als den Wissendsten unter den Muslimen bezeichnete. Trotz einer schwachen umayyadischen Regierung und entgegen den Forderungen der Schiiten leistete er ihr gegenüber keinen Widerstand. Er lehnte Abū Muslim al-Churāsānī und Abū Salama ab, welche ihn überreden wollten die Führung des Kalifats zu übernehmen. Er nahm auch nicht am Aufstand seines Onkels Zaid b.ʿAlī teil und riet seinen Anhängern Abstand von einer Rebellion zu nehmen. Seine Beziehungen zu den damaligen Herrschern war dennoch alles andere als gut. Er riet den Schiiten aufgrund des Drucks, der von der umayyadischen und abbasidischen Regierung ausging, Taqīya auszuüben. Mehr lesen

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مرکز اسلامی هامبورگ1.jpeg
Islamisches Zentrum Hamburg


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