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Die Sure an-Nūr (arabisch: سورة النور) ist die 24. Sure des Korans und eine der medinensischen Suren dieses heiligen Buches. Sie befindet sich im 18. Ǧuz. Die Sure wird an-Nūr genannt, weil das Wort Nūr (Licht) in dieser Sure sieben Mal erwähnt wird und sie den an-Nūr Vers enthält. Die Sure an-Nūr enthält vielzählige Fiqh-Gesetze wie die Bestrafung des Ehebruchs, die Unterstellung von Unzuchtsdelikten gegenüber einer anderen Person (Qaḏf) und die Ḥiǧāb-Regelung (islamische Verschleierung) für Frauen.

Sure an-Nūr
al-Mu'minun← →al-Furqān
سوره نور.jpg
Suren Nr 24
Ǧuz 18
Offenbarung
Offenbarungsreihenfolge 103
Mekkanisch/Medinensich Medinensich
Statistik
Versanzahl 64
Wortanzahl 1381
Buchstabenanzahl 5755

In dieser Sure wird auch auf das Ereignis von Ifk und auf einige Themen in Bezug Ehe, Verleumdung und falsche Anschuldigungen hingewiesen und die Verbreitung von Unzucht verboten. Bezüglich der Rezitation der Sure an-Nūr gibt es Überlieferungen, welche besagen, wer die Sure an-Nūr rezitiert, erhält von Gott zehnmal so viel an Belohnung wie die Anzahl aller gläubigen Männer und Frauen, die in der Vergangenheit lebten und in der Zukunft leben werden entspricht. In weiteren Überlieferungen wird auch erwähnt, dass es zu den Rechten einer Tochter bezüglich ihres Vaters gehört, dass er ihr die Sure an-Nūr beibringt.

Inhaltsverzeichnis

Vorstellung

Benennung

Die Sure heißt an-Nūr, weil das Wort Nūr in ihr siebenmal erwähnt wird und auch den an-Nūr-Vers enthält (Vers 35). Dieser Vers beginnt mit dem Wort Allah und das Wort Nūr kommt darin fünfmal vor.[1]

Offenbarungsort und Reihenfolge der Suren

Die Sure an-Nūr zählt zu den medi